Thailandinfo

Oktober 27, 2013 by  
Filed under Thailand-aktuell

25. Oktober

Das Meteorologische Wetteramt in Songkhla kündigte am Samstagmittag eine Unwetterwarnung für sechs südliche Provinzen an. Die Menschen sollen sich von Samstag den 26. bis Montag den 28. Oktober auf schweren Regen, Überschwemmungen, Sturzfluten und in der Nähe von Bergen auf Erdrutsche vorbereiten.

Die Bewohner in der Nähe von Flüssen und Kanälen müssen ebenfalls mit Überschwemmungen rechnen, heißt es in der Wetterwarnung. Betroffen sind die Provinzen:
Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Pattani, Yala und Narathiwat.

Weiterhin wird auch die Schifffahrt im Golf von Thailand vor starken Winden und hohen Wellen gewarnt. Vor allem die kleinen Boote sollten lieber im sicheren Hafen bleiben und die offene See meiden.

Bangkok – Es wird nicht nur überlegt, von Touristen eine Einreisegebühr in Höhe von 500 Baht zu erheben, gleichzeitig soll auch die Flughafensteuer um 100 Baht steigen, die bei Abflug zu entrichten ist.

24.Oktober

Der Vorstand der Flughafenbetreiberin Airports of Thailand (AoT) kam überein, dass es nötig sei, die Flughafensteuer für Inlandsflüge von 100 Baht auf 200 Baht und für Auslandsflüge von 700 Baht auf 800 Baht zu erhöhen, sagte Vorstandsvorsitzender Sita Divari am 24. Oktober. Bestätigt muss die Erhöhung noch von der Luftfahrt- und der Verkehrsbehörde, dann kann diese in Kraft treten. Die neuen Gebühren wären dann auf allen Flughäfen gültig, die von der AoT betrieben werden.

10.Oktober

Keine Bombenkrater sondern tiefe Gräben durch abfließendes Regenwasser.

Umgestürzte Bäume auf der Strandpromenade.

Das Regenwasser hat sich seinen Weg ins Meer gebahnt.

Unterspülte Betonwände gaben einfach nach und brachen zusammen.

Der Strand nach den Überschwemmungen

Nachdem am Dienstagmorgen mehrere Beamte der Stadt die Schäden, die durch den Regen verursacht wurden besichtigten, trauten sie am Strand von Pattaya ihren Augen nicht. Teile des Strand, vor allem das nördliche Ende des Strandes, waren einfach im Meer verschwunden.

Das Regenwasser der gerade erst verbreiterten Strandpromenade hatte sich einen Weg zum Meer gesucht und den Strand einfach weggerissen. Ganze Betonwände und Entwässerungsrinnen wurden zerstört und boten den Wassermassen keinen Widerstand.

Der gerade erst vor kurzem abgeschlossene Aufbau der stark erodierten Abschnitte des Strandes, waren wieder spurlos verschwunden. Da fragen sich die Presse und viele Bürger, warum wurden Millionen von Baht in die Verbreiterung der Strandpromenade gesteckt, aber offenbar die wichtigen Gullys vergessen.

Dabei ist bekannt, dass gerade die Strandpromenade eine der mit am meisten gefährdeten Stellen bei Überschwemmungen ist. Warum wurde hier auf ein vernünftiges Abwasser System verzichtet? fragt da die Presse zu Recht. Gerade hier in der Nähe des Meeres wäre es einfach und günstig gewesen, dass Regenwasser gezielt ins Meer zu leiten.